Über Emurgency

Projektüberblick

 

overview1 Das EMuRgency-Projekt wid finanziert unter dem Programm INTERREG IVa das sich zum Teil aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Kofinanzierung kommt aus den beteiligten Regionen sowie von den Projektpartnern.

In der Euregion Rhein-Maas gibt es jedes Jahr ca. 2500 Notfälle aufgrund eines Herzstillstandes. Nach ca. drei Minuten wird das Gehin irreparrabel geschädigt. Die Notfalldienste in den Regionen schaffen es sehr selten, innerhalb dieses kritischen Zeitraumes vor Ort zu sein. Daher ist es dringend notwendig, dass Laien sofort mit Herzmassage beginnen. Die schnelle und effektive Reaktion von Umstehenden und Laien macht den Unterschied, wenn es um Leben oder Tod geht. In ca. 75 % der Fälle in der Region sind jedoch keine lebensrettenden Maßnahmen ergriffen worden - meistens aus dem Grund, dass Laien nicht wissen, wie sie reagieren müssen. Das EMuRgeny-Projekt zielt darauf ab, diese Situation durch eine Vielzahl von Maßnahmen zu ändern, z.B. durch die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Alarmierungssystems, verschiedenen Bildungsmaßnahmen für Laien und eine "Roadshow Ranimation" für weiterführende Schulen.
Das Alarmierungssystem basiert auf vorherigen Entwicklungen in Deutschland und den Niederlanden (z.B. SMS-Retter & AED Alert). Im Falle eines Herzstillstandes werden Laien, die sich in der Nähe befinden, informiert. Die Notfallzentralen sollen dabei ohne großen Mehraufwand, das Alarmierungsystem aktivieren können.

Das Projekt will die Aufmerksamkeit für das Thema erhöhen und das notwendige Wissen und die notwendigen Kentnisse einer breiten Masse der Bevölkerung in ihrer eigenen Sprache overview2zur Verfügung stellen. Dazu werden im Rahmen des Projektes verschiedene niedrigschwellige Bildungsangebote geschaffen, wie z.B. klassischer E-Learning Content, mobile Unterstützungs- und Trainingsapplikationen sowie die Nutzung von Ansätzen der "Gamification". Diese Bildungsmaßnahmen zielen auf unterschiedliche Gruppen ab.

overview3 Um auch den Nachwuchs früh genug mit diesem wichtigen Thema in Kontakt zu bringen, wird eine ‘Roadshow Reanimation' organisiert, mit deren Hilfe eine komplette Schule in einem Tag in dern erforderlichen Hilfemaßnahmen ausgebildet wird. Mit Hilfe einer geringen Anzahl von Trainern (Notärzte, Medizinstudenten, Freiwillige) wird so eine hohe Anzahl an Personen erreicht, die durch Informationsmaterial wiederum einen großen Kreis weiterer potenzieller Helfer auf das Projekt aufmerksam machen können.

Im Jahre 2014, wenn die Finanzierung für das Projekt ausläuft, wird der Region eine moderne und zuverlässige technische Infrastruktur zur Verfügung stehen, die die schnellst mögliche Alarmierung von Ersthelfern ermöglicht. Außerdem werden moderne, niedrigschwellige Bildungsangebote zur Verfügung stehen, um den Level von ausgebildeten Ersthelfern zu erhöhen. Diese Maßnahmen tragen insgesamt zur gegenseitigen Verantwortung der Menschen in der Euregio Maas-Rhein bei, egal auf welcher Seite der Grenze sie wohnen.